Wenn ein Patient in die Praxis kommt, wird bei der ersten Konsultation ein Befund und eine Anamnese erhoben. D. h. der Patient erzählt dem Therapeuten die Krankheitsgeschichte, beschreibt seine Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen usw. Danach untersucht der Therapeut den Patienten und informiert sich über Röntgenbildbefunde sowie Operationsberichte, die für das Krankheitsbild des Patienten massgebend sind. Anhand der Krankheitsgeschichte, der physiotherapeutischen Untersuchungsbefunde und der ärztlichen Befunde (Röntgenbilder, Operationsberichte usw.) wird zusammen mit dem Patienten und dem Arzt ein Rehabilitationsplan erstellt. Der Physiotherapeut klärt den Patienten genau über sein Krankheitsbild und die damit verbundenen persönlichen und therapeutischen Konsequenzen auf (Rehabilitationsmassnahmen, Belastbarkeit, ergonomische Verhalten, Heimübungen usw.). Eine gute Zusammenarbeit zwischen Therapeut, Arzt und Patient ist wesentlich, um einen guten Behandlungserfolg zu erzielen. Der Arzt erhält vom Therapeuten regelmässig Berichte über die aktuelle Situation des Patienten.