logo
logo   logo   logo  
HOME
PORTRAIT
LEITBILD
MTT
PHYSIOTHERAPIE
SPORTTHERAPIE
ÖDEMTHERAPIE
OSTEOPATHIE
METHODENLISTE
MITGLIEDSCHAFTEN
DIAGNOSTIK
FITNESSTRAINING
GERÄTE
KURSE
WELLNESS
KONTAKT
WO SIND WIR
QUALITÄTSZIRKEL
SPRACHEN

LINKS

logo

Physiotherapie

Was ist Physiotherapie?
Ausbildung zum Physiotherapeuten:

Nach 4-jähriger Ausbildung (Fachhochschule und Praktikum) wird man nach bestandener Prüfung dipl. Physiotherapeut FH. Während der Ausbildung wird der angehende Therapeut unterrichtet in: Anatomie, Physiologie, Neurophysiologie, Physik, Biomechanik, Trainingstherapie, Psychologie, Krankheitslehre in Rheumatologie, Orthopädie, Innere Medizin, Pädiatrie, Neurologie, Gynäkologie und Psychiatrie. Behandlungstechniken wie: Manuelle Therapie, FBL, PNF, Bobath, Triggerpunkttherapie, Ultraschall- Elektrotherapie, Fango, Beckenbodengymnastik, Atemgymnastik und diversen Massagetechniken (klassische Massage, Sportmassage). Die praktische Ausbildung erfolgt an Spitälern und Rehabilitationskliniken. Die ständige Weiterbildung nach der Ausbildung ist sehr wichtig, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben und um neue Behandlungstechniken zu erlernen

 

Hände

Was erwartet einen Patienten wenn er in die Physiotherapie gehen muss?

Wenn ein Patient in die Praxis kommt wird bei der 1. Konsultation ein Befund und eine Anamnese erhoben. D. h. der Patient erzählt dem Therapeut die Krankheitsgeschichte, beschreibt seine Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen etc. Danach untersucht der Therapeut den Patienten und informiert sich über Röntgenbildbefunde sowie Operationsberichte die für das Krankheitsbild des Patienten massgebend sind. Anhand der Krankheitsgeschichte, den physiotherapeutischen Untersuchungsbefunden und den ärztlichen Befunden. (Röntgenbilder, Operationsberichte etc.) wird zusammen mit dem Patienten und Arzt ein Rehabilitationsplan erstellt. Der Physiotherapeut klärt den Patienten genau über sein Krankheitsbild und die damit verbundenen persönlichen und therapeutischen Konsequenzen auf (Rehabilitationsmassnahmen, Belastbarkeit, ergonomische Verhalten, Heimübungen etc.). Eine gute Zusammenarbeit zwischen Therapeut, Arzt und Patient ist wesentlich, um einen guten Behandlungserfolg zu erzielen. Der Arzt erhält vom Therapeut regelmässig Berichte über die aktuelle Situation des Patienten.

 

Behandlungsbeispiel:
Ein Patient wird vom Hausarzt infolge Rückenschmerzen in die Physiotherapie überwiesen. Die Diagnose lautet Rückenschmerzen aufgrund Bewegungseinschränkung (Blockierungen) in der Lendenwirbelsäule und muskulärer Abschwächung. Der Patient erzählt dem Therapeuten, wie lange er schon Schmerzen hat, wo die Schmerzen sind, was für Bewegungen die Schmerzen verstärken etc. Danach untersucht der Therapeut die Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule, Hüftgelenk, Kniegelenk, Fussgelenk, tastet die Muskulatur auf Verspannungen ab und untersucht das Bindgewebe. Der Therapeut schaut, wie der Patient steht, geht und sich bewegt. Der mitgebrachte Röntgenbefund wird vom Therapeuten gelesen und es werden Testungen an einem Gerät durchgeführt, um die Rücken- und Bauchmuskulatur-Abschwächung zu objektivieren. Nach Auswertung der Befundresultate wird zusammen mit dem Patienten besprochen, was für Behandlungsmassnahmen durchgeführt werden müssen. In der Physiotherapie werden Techniken zur Beweglichkeitsverbesserung der Lendenwirbelsäule durchgeführt, die Muskulatur wird gelockert und es werden Übungen zur Stabilitätsverbesserung der Lendenwirbelsäule gezeigt. Zusätzlich wird mit dem Patienten der Arbeitsplatz angeschaut, damit er seine Arbeit ergonomisch durchführen kann. Bei dem Krafttest wird eine massive Abschwächung der Rückenmuskulatur festgestellt. Der Therapeut stellt einen Trainingsplan unter Berücksichtigung der Schmerzsituation und den muskulären Anforderungen, die den Patient im Beruf- Alltag- und Sport erwarten, zusammen. Die Übungen werden genau instruiert und die Übungsausführungen werden regelmässig kontrolliert. Der Trainingserfolg wird durch regelmässige erneute Krafttestungen festgestellt. Je nach Testresultat wird der Trainingsplan an die aktuelle Situation angepasst. Die Kräftigung der Rückenmuskulatur erfolgt jeweils vor der Physiotherapie an Geräten, Hanteln und computergesteuerten Kräftigungsgeräten. Der Arzt wird vom Physiotherapeuten über den Behandlungsverlauf schriftlich informiert. 
Physiotherapeutische Behandlungsmethoden:
FBL (funktionelle Bewegungslehre)
Fördert eine verbesserte Haltung und Bewegungswahrnehmung, stärkt die Muskulatur. Übungen werden auf Pezziballen instruiert.
PNF (propriozeptive neuromuskuläre Faszilitation)
Dient zur Muskelkräftigung, Gleichgewichtsschulung und Bewegungswahrnehmung. Der Therapeut führt zusammen mit dem Patienten dreidimensionale Bewegungen gegen einen manuellen Widerstand aus.
Manuelle Therapie
Verbessert die Beweglichkeit von eingeschränkten Gelenken, fördert den Stoffwechsel innerhalb des Gelenks und führt zur Schmerzlinderung.
Bobath
Bei Erkrankungen im zentralen Nervensystem können verloren gegangene Bewegungen wieder erlangt werden, Spastiken können reduziert und die Körperwahrnehmung geschult werden.
Segmentale Stabilisation nach Hamilton / Muscle Balance
Die tiefe Rücken- und Bauchmuskulatur wird zur Stabilisationsverbesserung der Wirbelsäule trainiert (tiefe Halsmuskulatur wird zur Stabilisation der Halswirbelsäule trainiert). Die Übungen lernt der Patient vom Therapeut und sollten Zuhause selbständig durchgeführt werden können.
Triggerpunkttherapie
Durch das Drücken auf sog. Myofasziale Triggerpunkte werden Verspannungen gelöst, die Durchblutung gefördert, die Faszienbeweglichkeit verbessert und Schmerzen gelindert.
Narbentherapie nach Boeger
Dient zur Verbesserung der Beweglichkeit von Narben. Die Gelenbewegichkeit verbessert sich im Narbenbereich und Schmerzen können reduziert werden
Myoreflextherapie
Durch gezielten Druck auf Reflexpunkte innerhalb vom Muskelgewebe kommt es zur Museklentspannung und Durchblutungsverbesserung.
Spiegeltherapie
Eignet sich zum trainieren von Bewegungsabläufen bei neurolgischen Krankheiten wie MS oder Schlaganfällen
Matrix Therapie
Dient zur Stoffwechselverbesserung innerhalb der Zelle und führt damit zu einer Schmerzreduzierung und Entspannung der Muskulatur.
Stosswellentherapie
Es werden Druck- und Zugwellen auf das erkrankte Gewebe apliziert. Die Therapie wirkt bei Sehnenenentzündungen (Tennisarm/ Archillessehne) und bei Verkalkungen in der Sehne. Zudem wird es genutzt um verspannte Muskulatur zu entspannen
Fango
Die Wärmeanwendung führt zu einer Muskelentspannung, fördert die Durchblutung und führt zu einer Schmerzlinderung.
Beckenbodengymnastik
Dient zur Heilung oder Verbesserung von Harn- Stuhlinkontinenz. Führt zu einer verbesserten Lendenwirbelsäulenstabilität.
Atemgymnastik
Führt zu einem besseren Sekretabtransport, fördert die Atemwahrnehmung löst Muskelverspannungen, fördert die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule, beugt Verkürzungen und Verspannungen im Schultergürtel und Nackenbereich vor.
Kinesio-Tape
Verbesserung der Muskelfunktion, der Beweglichkeit und Erhöhung der Muskelaktivität. Aktivierung des Lymphsystems bei Stauungen, Hämatomen und Ergüssen, führt zu Schmerzabnahme durch Aktivierung des Systems der Schmerzregelung, unterstützt die Gelenke
Sypoba Training
Dient zur Stabilisation der Wirbelsäule, Stabiliserung der Knieglenke und Stabilisierung der Schultergelenke. Je nach Trainingszustand oder Beschwerdebild kann das Sypobatraining auf die jeweiligen Bedürfnisse bzw Anforderungen angepasst werden. Mit der Sypoba kann nach Anleitung durch einen Physiotherapeuten auch gut Zuhause trainiert werden.

Kybound
Durch natürliche Fussbewegungen auf dem weichen Federboden - kurz kyBounder genannt – wird die Körperhaltung ausbalanciert. Dies spricht gezielt die vernachlässigten, tieferliegenden Muskelschichten an. Alleine das Stehen auf dem weichen Federboden verleiht ein Gefühl, als bewege man sich auf weichem Gras, Moos oder Sand. Auf dem kyBounder - dem weichen Federboden - trainieren Sie die feinen Muskeln.

 

 

logo

Öffnungszeiten:


Physiotherapie
MTT
Fitness

Mo-Fr
08:00 - 21:00



Sekretariat
Mo-Fr
08:00 - 17.00


logo
logo logo
Kontakt:

MTT Weinfelden
Bernerhaus
Marktplatz 3
8570 Weinfelden
Tel. 071 620 15 40
Fax 071 620 10 25
oder per Email

 

logo
logo logo logo